Parkinson

Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie befällt ein bestimmtes Gebiet des Gehirns, das unter anderem an der Steuerung des Ablaufs von Bewegungen beteiligt ist.

Die Krankheit beginnt oft mit unspezifischen Symptomen wie Muskel- und Gelenkschmerzen oder Befindlichkeitsstörungen wie Depression oder allgemeine Lustlosigkeit.

 

Weitere Hinweise können etwa ein schlurfender Gang, eine nach vorne gebeugte Körperhaltung, sehr kleine Schritte oder ein Bein, das nachgezogen wird, sein. Oft ist auch der Arm angewinkelt und pendelt beim Gehen nicht mit.

Das auffälligste Krankheitszeichen ist ein Zittern der Hände, vor allem in Ruhephasen, das die Betroffenen trotz grösster Willensanstrengung nicht unterdrücken können. Auch berühmte Persönlichkeiten wie der Boxer Mohammed Ali und selbst Papst Johannes Paul II. leiden oder litten an den die Lebensqualität stark beeinträchtigenden Folgen dieser Nervenkrankheit.

Bis zum heutigen Tage ist es den Wissenschaftlern nicht gelungen, die Ursache für diese Erkrankung zu erforschen. Man kann diese Erkrankung mittlerweile gut medikamentös behandeln und so die Lebensqualität aller Betroffenen wieder herstellen.

Nähere Informationen zu unserem Präparat finden Sie im Arzneimittel-Kompendium der Schweiz:

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Grundlagen der Krankheit

Woran erkennt man die Parkinson-Krankheit ?
Die Anzeichen der Parkinson-Krankheit sind zu Beginn der Erkrankung nicht sehr typisch und könnten auch auf andere Erkrankungen hindeuten. So fühlt sich der Betroffene schlapp und nicht leistungsfähig. Bewegungsabläufe gehen langsamer als gewöhnlich vonstatten und auch Sprachstörungen können im Vordergrund stehen. Unbehandelt nehmen diese Beschwerden im Laufe der Zeit stark zu.
Oft beginnt das Leiden mit einem Zittern der Hände und Finger in Ruhe. Meist ist zunächst entweder nur die rechte oder die linke Hand betroffen und in 70 % der Fälle tritt dieses Phänomen bereits in der Anfangsphase der Erkrankung auf. Typisch ist, dass das Zittern - auch Tremor genannt - verschwindet, sobald man die Hand bewegt.

Wie häufig tritt die Parkinson-Krankheit auf ?
In Mitteleuropa leiden etwa 100 bis 200 Menschen je 100'000 Einwohner an der Parkinson-Krankheit. Die meisten Patienten werden vom Arzt zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr entdeckt. In der Schweiz steigt die Zahl der Betroffenen jährlich um etwa 1'500. Je höher das Lebensalter ist, desto häufiger tritt diese Erkrankung auf.

Ursachen der Parkinson-Krankheit
Obwohl die Parkinson-Krankheit schon seit langem bekannt ist (300 v. Chr. wurden von Erasistratos in Alexandrien bereits die Krankheitszeichen beschrieben), ist es bei ca. 75% der Patienten bis heute nicht gelungen, die Ursache dieser Nervenerkrankung zu klären.

Was passiert im Gehirn bei der Parkinson-Krankheit ?
Die Parkinson-Krankheit entwickelt sich langsam, schleichend, über viele Jahre hinweg. Dabei sterben Nervenzellen im Gehirn ab, die den Botenstoff Dopamin (Überbringer von Informationen) herstellen.

Behandlungsmethoden

Was kann Ihr Arzt tun ?
Mit einer einfachen, schmerzlosen Untersuchung sowie der Abfrage einer Checkliste zur Früherkennung kann Ihr Arzt feststellen, ob Sie möglicherweise an der Parkinson Krankheit leiden oder nicht.

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten
Für die Behandlung der Parkinson-Krankheit stehen dem Arzt eine Reihe von wirksamen Medikamenten zur Verfügung. Mit diesen kann auch der für die Krankheit charakteristische Mangel an Dopamin im Bereich der Nervenzellen ausgeglichen werden. Es handelt sich um eine typische Langzeit-Therapie, da sich eine etablierte Parkinson-Erkrankung nicht ohne Behandlung kontrollieren lässt.